Umkehrosmose

Die Geschichte der Umkehrosmose

In den 1950er Jahren wurde an der University of California ein Verfahren zur Meerwasserentsalzung entdeckt (Umkehr-Osmose) entwickelt. Die Technologie erschien vielversprechend, was zu einem Forschungsprogramm führte, das in acht Jahren das Verfahren zur Serienreife entwickelt hat. So entstand die modernste und leistungsfähigste Technik zur Wasseraufbereitung in der heutigen Zeit.

Die Funktionsweise

osmose_clip_bigWasser aus der Leitung oder der Druckerhöhungspumpe wird mit seinen Verunreinigungen unter Druck in das Filtergehäuse geleitet.

Die TFC-Membran (Thin-Film-Composite) ist halbdurchlässig und auch teflonbeschichtet und laserperforiert. Sie lässt ausschließlich Wassermoleküle durch. Alle anderen Schadstoffe, wie Schwermetalle, Nitrate, Chlor, Pestizide, Kupfer, Blei, Quecksilber u.v.m. werden vor der Membran abgeleitet und fließen mit dem Abwasser ab.

Auf der anderen Seite der Membran erhält man reines Wasser mit einer Schadstoffreduzierung um bis zu 99,9 %. In der Regel erfolgt nach der TFC-Membran(Thin-Film-Composite) noch eine weitere Filtration zur Geschmacksverbesserung und als Verkeimungsschutz.

Das Verfahren

groessenvergleich_big1Technisches Verfahren zur Stofftrennung mittels halbdurchlässiger (semipermeable) Membranen, auch ‚reverse osmosis‘, ‚Molekularfilterung‘ oder ‚Hyperfiltration‘ genannt. Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Membranformen verwendet.

Man unterscheidet Hochdruck- und Niederdruck- Verfahren, wobei die Hochdruckverfahren ausschließlich industriellen Anwendungen vorbehalten sind (z. B. auch zur Gewinnung von Nutzwasser aus Meerwasservorkommen).

Ganz allgemein wird unter Druck ein Lösungsmittel aus einer höherkonzentrierten Lösung (verunreinigtes Wasser) durch die halbdurchlässige Membran in eine niederkonzentrierte Lösung gepresst. Damit wird eine weitgehend von Inhaltsstoffen freie Flüssigkeit erzeugt. Anders als bei der Ultrafiltration lassen sich hiermit auch niedermolekulare Stoffe und Salze abtrennen.

Die Vorteile der osmotischen Trinkwassererzeugung:

  • keine Bevorratung von Trinkwasser in Flaschen oder anderen Behältern
  • keimfreie Erzeugung
  • keine Lagerung
  • bedarfsorientierte Herstellung
  • keine Verkalkung von Kaffee- und Espressomaschinen
  • die Herstellungs- und Betriebskosten betragen ca.0,04 € je Liter
  • der Filteraustausch ist nur einmal jährlich notwendig
  • gesundes, von Schadstoffen vollständig befreites Wasser
  • keine Anbruchflaschen, die am nächsten Tag nicht mehr getrunken werden

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Wir empfehlen zwei Umkehrosmose-Anlagetypen

  • Umkehrosmoseanlage mit Permeatpumpe
    (ohne Strom)

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  • Umkehrosmoseanlage mit Druckerhöhungspumpe
    (Strom erforderlich)

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PDF12Man ist, was man isst ...und trinkt!
PDF12Inhaltsstoffe im Trinkwasser!
PDF12Zu wieviel % wird was heraus gefiltert?
PDF12Was sagt Ihre Apotheke dazu?

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Umkehrosmose

Ist osmotisch gereinigtes Wasser schädlich für den Menschen?

Wass-MannReines Wasser ist für uns Menschen gesund. Das Wasser, das wir trinken, dient dem Körper bei der Nährstoffaufnahme als Transportmittel zu den Zellen hin und es soll die Giftstoffe die wir täglich zu uns nehmen und die Abfallprodukte die unser Körper produziert, ausschwemmen.

Ist nun das Wasser schon mit „Mineralien“ und anderen Stoffen „voll beladen“, kann es keine, oder weniger andere Stoffe aufnehmen um den Austausch in unseren Körper zu erfüllen.

Die Mineralien, die unser Körper benötigt, nimmt er zu ca. 95% in organisch gebundener Form über die Nahrung auf, die Mineralien im Wasser sind fast völlig wertlos. Darin ist auch der große Schwindel der Mineralwasserindustrie zu sehen, die uns vorgaukelt, mineralienreiches Wasser sei gesund und lebenswichtig.

Leider ist das nur reine Geldmacherei zu Lasten der Verbraucher und besonders der Umwelt durch Transport, Herstellung und Reinigung der Flaschen und des Wassers sowie Absenkung des Grundwasserspiegels in den Fördergebieten.

Also, wenn Sie die Möglichkeiten haben, reines Wasser zu trinken, tun Sie dies und zwar so oft und so viel wie möglich.

Gerne stellen wir Ihnen bei Interesse weitere Literaturhinweise zur Verfügung.

Was ist ein Mikro- bzw. Hyper-Filtersystem?

Ein Mikro-Filtersystem ist eine Filteranlage, die durch Umkehrosmose Trinkwasser mit einer Reinheit zwischen 95 bis 99 % aus dem Leitungsnetzwerk der Versorgungsbetriebe erzeugt.

Verunreinigungen werden aufgrund der äußerst geringen Größe der Poren vor der Membran zurückgewiesen und ins Abwasser zurückgeführt.

Dadurch werden anorganische Stoffe, Pestizide, Kalk, Nitrat, Nitrit, Hormone, Antibiotika und viele andere Verbindungen aus dem Wasser gefiltert.

Wo und wie kann ich ein solches System einsetzen?

In jedem privaten Haushalt als Unterbaugerät mit Vorratstank. Ein Küchenunterschrank mit einer Innenbreite von 60 cm, kann die gesamte Anlage unsichtbar aufnehmen. In der Regel wird man jedoch auf den Abfallsammler dort verzichten müssen und diesen einem anderen Schrank zuordnen.

Es gibt jedoch Alternativen. Ein Tischgerät mit integrierter Osmoseanlage und flexiblem Vorratsbehälter, der sich auch zu mitnehmen auf Ausflügen, oder beim Camping hervorragen nutzen lässt.

Im gewerblichen Umfeld kommen Wasserspendersystem zum Einsatz, die sich flexibel und mit unterschiedlichen Temperaturen ausgestattet in Büroräumen, Arztpraxen und Werkstätten einsetzen lassen.

Welche Folgekosten kommen auf mich zu, wenn ein solches System eingesetzt wird?

Es enstehen keine weiteren Kosten für die Trinkwasserversorgung. Sie haben permanent, bedarfsorientiert verfügbares Wasser und sparen darüberhinaus Logistikkosten für Beschaffung, Administration, Transport, etc.

Die Wasser-Rechnung-bspBetriebskosten für unsere Systeme bestehen aus zwei Posten:

  • Austauschfilter
  • Wasser-/Abwasserkosten bei Ihrem Versorgungunternehmen

Die Kosten für Filter liegen je nach Gerät und Wechselhäufigkeit (bedingt durch die Wasserqualität) bei ca. 50 € pro Jahr. Die eigentliche TFC-Umkehrosmose-Membran muss nur alle 2 bis 4 Jahre getauscht werden.

Die Kosten für Wasser- und Abwasser variieren je nach Versorgungsbetrieb und liegen im Durchschnitt bei 3 bis 6 € pro 1.000 Liter.

Der Genuss von einem Liter Trinkwasser aus einem unserer Systeme, kostet Sie daher nur einen Bruchteil dessen, was Sie für Wasserballons oder Mineralwasserkästen bezahlen würden.

Wieviel Wasser kann damit produziert werden?

In Abhängigkeit des verfügbaren Leitungsdruckes werden in der Regel zwischen 4 bis 8 Liter/Stunde produziert (100 bis 190 Liter pro Tag) mit einem Gerät mit Vorratstank und ohne Druckerhöhungspumpe.

Bei Geräte mit Druckerhöhungspumpe kann die Tages/Liter-Leistung noch weiter gesteigert. Die Stundenleistung beträgt dann zwischen 12 und 130 Liter (300 bis 3000 Liter pro Tag)

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Mikro-Filtersystem und einem einfachen Aktivkohlefilter?

Der Aktivkohlefilter ist in der Regel ein Granulat, das in begrenztem Umfang Kalk aus dem Leitungswasser entfernt. Die Problematik ist jedoch, dass sich in dem Granulat Strömungskanäle bilden und bei zu langer Nutzung auch ein sogenanntes „ausbluten“ erfolgen kann, was zu unkontrollierter Schadstoffrückführung in den Vorratsbehälter führt. Das Wasser schmeckt einfach nicht!

Eine Umkehrosmoseanlage filtert das Wasser auf atomarer Größenordnung. Die Membran hat eine Durchlässigkeit von 0.0001 Micron. Das heißt: Moleküle wie Viren, Bakterien, Schwermetalle etc. werden von der Membran zurückgewiesen. Deshalb ist das Wasser auch keimfrei, wenn es aus der Filteranlage in den Vorratsbehälter strömt. Es fehlen nämlich die Ionen, was bei herkömmlicher Versorgung immer wieder zur Verkeimung führt.

Können Salze und Kalk aus dem Trinkwasser entfernt werden?

Ja – das System filtert sämtliche Salze und Kalk aus dem Trinkwasser und ist damit insbesondere zur salzarmen Ernährung hervorragend geeignet.

Kann das System Bakterien und andere Mirkoorganismen aus dem Wasser entfernen?

Ja – die Porengröße ist mehr als 1000 mal kleiner als Viren, Bakterien, Parasiten usw…

Warum ensteht Abwasser , wenn man Osmosewasser erzeugt?

Die Umkehrosmosemembran muss von den abgewiesenen Schadstoffen befreit werden, dass die Poren nicht verstopfen.

Bei Flaschenwasser werden die Flaschen mit etwa 9 Liter Frischwasser für jede einzelne Glasflasche gereinigt, eine unvergleichbar größere Wasserverschwendung, als bei der Umkehrosmose – leider wissen dies zu wenig Menschen!

Bei der Umkehrosmose werden dem Abwasser keine zusätzlichen, ökologisch unverträglichen Stoffe zugeführt. Es werden lediglich die bereits im Wasser vorhandenen Stoffe wieder zurückgeführt.

Steigen durch das Abwasser meine Kosten an?

Ja. Sie werden jedoch Osmosewasser nur zur Trinkwasseraufbereitung und Speisenbereitung verwenden. Alle anderen Wasserverbraucher wie Toilette, Spülmaschine, Waschmaschine oder Duschen, etc. werden aus der normalen Leitung versogt.

Bei einem Abwasserpreis je nach Wasserversorger von ca. 3 bis 4 € je 1.000 Liter, werden diese Kosten jedoch nicht messbar steigen.

Bei einer Abnahmemenge von durchschnittlich zwei Litern Osmosewasser pro Tag enstehen somit sechs Liter Abwasser. Auf ein Jahr gerechnet hätten Sie somit ca. 6 bis 8 € zusätzliche Abwasserkosten.

Sie sparen sich jedoch die gesamte Getränkeversorgung mit Wasserflaschen, die für die gleiche Menge Trinkwasser bei mehreren hundert Euro pro Jahr liegt.

Benötige ich chemische Zusätze zur Reinigung oder Desinfektion?

Nein. Die Umkehrosmose reinigt das Wasser auf einem rein physikalischen Prinzip und entfernt sämtliche Fremd- und Schadstoffe zu über 99 %, ohne chemische Zusätze.

Das Wasser ist daher keimfrei und kann auch nicht verderben oder Ablagerungen an den Geräten bilden. Sie werden es erleben, dass sämtlich Geräte frei von Kalkablagerungen bleiben.

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Die aktuelle Situation des Trinkwassers

ist gekennzeichnet durch die zunehmende Belastung des Wassers durch Industrieprodukte und die Verbesserung der Nachweistechniken für Schadstoffe. Dieser Problematik wird im Allgemeinen mit sturer Passivität oder unsachlich geführten Diskussionen über die Auswirkungen begegnet.

Leitungswasser.

Öffentlichen Aussagen der Wasserversorger zufolge kann Leitungswasser unbedenklich getrunken werden.

Demgegenüber stehen eine ganze Reihe Untersuchungen und Warnungen (z.B. Bundesministerium für Gesundheit, Deutsches Ärzteblatt), die Besorgnisse um die Reinheit unseres Trinkwassers rechtfertigen.

Bei der Diskussion ist zu beachten, dass Schadstoffanalysen immer nur einen kleinen Teil der tatsächlich im Wasser vorhandenen Schadstoffe erfassen, da jeder einzelne Stoff auf sein Vorhandensein geprüft werden muss und der Nachweis oftmals schwierig ist. Mittlerweile sind über 1000 zum Teil hochgiftige Substanzen im Trinkwasser gefunden worden, von denen nur knapp 50 (!) in der Trinkwasserverordnung festgelegt sind und von den Wasserwerken überprüft werden.

Auch wird in der Trinkwasserverordnung nicht berücksichtigt, dass durch die ständige Aufnahme geringer Schadstoffmengen Gesundheitsrisiken bestehen. Besonders gefährdet sind dabei Säuglinge und Kleinkinder, da schon geringste Konzentrationen der Schadstoffe deren Ausscheidungskapazität überschreiten und ernste Krankheiten verursachen können.

Zusammenhang zwischen Nitratbelastung des Wassers und Jodmangelkrankheiten.

Deutscher Bundestag: Drucksache 13/6803 vom 21.01.1997
http://dip.bundestag.de/btd/13/068/1306803.asc

Emissionen von Stickstoffverbindungen aus dem Straßenverkehr und der Landwirtschaft gefährden die Trinkwasserversorgung.

In vielen Mittelgebirgswäldern z. B. können der Boden und die Pflanzen die über den Luftpfad weiträumig eingetragenen Stickstoffverbindungen aus dem Kraftfahrzeugverkehr und der intensiven Tierhaltung nicht mehr aufnehmen.

Die Stickstoffverbindungen werden ins Grundwasser und in die Flüsse geschwemmt. Der Nitratgehalt des Trinkwassers übersteigt in vielen Gegenden den Grenzwert der deutschen Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm/Liter bzw. den noch gültigen Richtwert der EG-Trinkwasserrichtlinie von 25 Milligramm/Liter.

Hauptursachen sind die Überdüngung landwirtschaftlich genutzter Flächen und die Emissionen von Stickstoffverbindungen wie NOx und NH4 aus Verkehr und Landwirtschaft.

Tierarzneien haben ein langes Leben im Boden

(Quelle: dpa) Antibiotika aus der Massen-Tierhaltung bleiben nach der Ausbringung mit dem Stall-Dünger auf Äcker noch lange wirksam. Das hat nach den Angaben des Niedersächsischen Landesamts für Bodenforschung eine Untersuchung von Böden im Weser-Ems-Gebiet ergeben.

Diese Gegend hat die dichteste Tier-Intensivhaltung Europas. Auch sechs Monate nach der Ausbringung habe sich die Konzentration der hochwirksamen Arzneimittel im Boden kaum verändert, teilte die Behörde mit.

Bei der Untersuchung von Böden, die mit Schweinegülle gedüngt wurden, fanden die Forscher erhebliche Mengen von Tetrazyklinen (Antibiotika) in der oberen Bodenschicht.

Die Messungen ergaben Konzentrationen zwischen 100 und 500 Gramm je Hektar. Die Mengen hätten das Zehnfache eines Umwelt-Grenzwerts erreicht, der von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) festgesetzt wurde.

Diese Tatsache würde bei der Neuzulassung von Tierarzneien „weit reichende Untersuchungen über die Umweltverträglichkeit der Wirkstoffe erforderlich machen“, heißt es in der Darstellung des Landesamtes. Für die bereits seit längerem zugelassenen Wirkstoffe gelte das jedoch nicht mehr.

Die Forscher raten angesichts der Ergebnisse, jetzt auch die Wirkung von Antibiotika auf die natürlichen Kreisläufe im Boden zu untersuchen. Es sei bisher nicht klar, welchen Einfluss die auf Bakterien tödlich wirkenden Medikamente auf Bestand und Leistungsfähigkeit von Bodenorganismen haben. Eine Schädigung der Organismen könne jedoch die Bodenqualität verringern.

Welche Fremdstoffe können aus dem Wasserhahn kommen?

Aus dem Wasserleitungsnetz kommt z.B. Asbest.
Das bundesdeutsche Leitungsnetz besteht noch zu ca. ¼ aus Asbestzementrohren, die Asbestfasern an das Trinkwasser abgeben. Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie (ITA) hat in mehreren westdeutschen Städten Asbest im Leitungswasser nachgewiesen.

Die krebserregende Wirkung von Asbest ist medizinisch hinlänglich beschrieben worden. Bei diesem Punkt wird die Problematik der öffentlichen Wasser-aufbereitung deutlich:

Orientiert man sich an den medizinischen Erkenntnissen, dürfte keine einzige Asbestfaser im Trinkwasser auftauchen. Da dies unmöglich von den Wasserwerken zu gewährleisten ist, wird das Problem ignoriert.

Asbest wird in der Trinkwasserverordnung nicht aufgelistet; es muss kein Grenzwert festgelegt werden, womit letztendlich auch eine Kontrolle entfällt.

Dem ahnungslosen Verbraucher wird damit suggeriert, dass Leitungswasser unbedenklich getrunken werden könne, da es den Richtlinien der Trinkwasser-verordnung entspricht. Asbestfasern gelangen aus Asbestzementrohren ins Trinkwasser. 1992 gab es bundesweit noch 31.126 km Rohrleitungen aus Asbestzement. Das sind 23,5 % des Gesamtnetzes. Es können dann mehrere Millionen Asbestfasern pro Liter Wasser enthalten sein. Die Wirkungen von Asbestfasern im Trinkwasser werden in internationalen Studien zurückhaltend beurteilt.

Das liegt daran, dass Krebs durch Asbestfasern im Mittel eine Latenzzeit von 37 Jahren hat, die wirklichen Auswirkungen also erst im Jahre 2010 abzuschätzen sein werden. Eine Reihe von Studien kommt aber bereits jetzt zu dem Ergebnis, dass Wasser aus Asbestzementrohren zu einer erhöhten Krebshäufigkeit führt. Eindeutig gefährlich kann Asbest belastetes Wasser dann werden, wenn es in Luftbefeuchtern, in Klimaanlagen, in der Sauna, beim Duschen und Baden verwendet wird, da die Fasern dann in die Raumluft gelangen und eingeatmet werden. Auch Wäsche, die mit Asbest belastetem Wasser gewaschen wurde, gibt die Fasern nach dem Trocknen ab.

Der Zusammenhang von eingeatmeten Asbestfasern und Krebs ist unstrittig. Es wurde nachgewiesen, dass bereits eine einzige Asbestfaser Krebs auslösen kann. Haushalte, die mit Wasser aus Asbestzementrohren versorgt werden, haben die ca. 300-fache Raumluftbelastung mit Asbestfasern als Haushalte, deren Wasser aus anderen Rohrmaterialien stammt.

Die Raumluftkonzentration steigt durch Anreicherungseffekte auch mit der Zeit immer mehr an, was zu einem immer höheren Gesundheitsrisiko führt. Das Problem Asbest im Trinkwasser lässt sich mit einem Satz des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes zusammenfassen: „Asbestfasern aus Rohren gehören nicht ins Trinkwasser“.

Das Wasser hat weltweit seine Selbstreinigungskraft beinahe verloren. Durch die Atomversuche seit den 50er Jahren, durch Tschernobyl, durch Umwelt-verschmutzung und immer größer werdende Mikrowellenstrahlungen ist dem Wasser global geschadet worden.

Seit den 60er Jahren entstehen neue Krankheiten (Neurodermitis, Asthma, Allergien) als Volksseuchen, da der Körper durch viele Umweltgifte belastet wird und der Mensch sich nicht mehr auf natürliche Weise entgiften kann. Vergewaltigt durch Überdüngung der Felder, industrielle Nutzung und Umweltzerstörung findet man im Wasser heute hochgiftige Substanzen wie Nitrat, Nitrit, Phosphate, Blei, Quecksilber, Kadmium, Chlor, … In Wasserwerken aufbereitet, chemisch gereinigt, durch hohen Pumpendruck in finstere, geradlinige Rohrleitungen gezwängt, kommt es ermüdet in unseren Haushalten aus dem Wasserhahn.

Wann haben Sie zuletzt einen Schluck frisches, reines Trinkwasser zu sich genommen?
Bedenken Sie:
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel

Der Mensch sollte täglich 8 – 10 Gläser Wasser zu sich nehmen, um seine Gesundheit zu erhalten.

Für die Nieren ist es am Besten, stündlich wenigstens einen Schluck Wasser zu trinken, um ihre Reinigungsfunktion zu verbessern. Alle lebensnotwendigen Funktionen müssen mit Wasser versorgt werden. Nicht genug trinken – dies kann zu Nierenschäden, Verdauungsproblemen, Gelenks- und Muskelentzündungen führen.

Die Qualität des Wassers kann Ihre Gesundheit beeinflussen. Bereits die Römer tranken vorwiegend Bergwasser mit hoher Energie und leiteten diesen lebensnotwendigen Schatz der Natur über lange Strecken in die Städte.

Gefahren durch hormonell wirksame Pestizide und Biozide WWF-Studie 2002:

„Hormonähnliche Wirkungen bestimmter Chemikalien auf verschiedene Tierarten werden seit Jahren in der ganzen Welt beobachtet. Eine Reihe von Stoffen stehen im Verdacht, in das Hormonsystem einzugreifen und dieses zu verändern. Missbildungen, Unfruchtbarkeit, Immunstörungen oder Verhaltensänderungen können die Folge sein. …“

„Der WWF hat in zahlreichen Publikationen auf die Risiken für die Meeresumwelt, aber auch für Verbraucherinnen hingewiesen. Mit dieser Broschüre soll über hormonähnliche Stoffe informiert werden, die als Pestizid- und Biozidwirkstoffe in verschiedensten Produkten enthalten sind, um Menschen, Pflanzen, Haustiere oder Gebrauchsgegenstände vor unerwünschten Organismen zu schützen.

Sie werden entweder direkt im Freien angewendet (Pestizide auf Feldern und Gärten) oder im Wohnraum (Biozide, z.B. in Haushaltsinsektiziden oder Holzschutzmitteln) eingesetzt. Mensch und Umwelt kommen somit durch unterschiedlichste Anwendungen und über verschiedene Belastungswege mit diesen Stoffen in Kontakt.

„… Eine Reihe gesundheitlicher Probleme, die in den letzten Jahrzehnten bei der Bevölkerung der westlichen Welt beobachtet wurden, können mit dem Gebrauch von hormonell wirksamen Chemikalien in Verbindung stehen.

Es wird beispielsweise eine verminderte Fruchtbarkeit, d.h. sinkende Spermienzahlen von etwa 2% pro Jahr (Gies et al., 2001), eine steigende Fehlentwicklung der Hoden und ein verstärktes Auftreten von Funktionsstörungen der Eierstöcke sowie Endometriose (Zellwucherungen am Eierstock) festgestellt. Auch für Fehlsteuerungen von Schilddrüsenhormonen und die Zunahme von Brust-, Prostata- und Hodenkrebs können hormonelle Stoffe mit verantwortlich sein. (WWF, 1997a; 1999a).“

„… Das wichtigste aller Lebensmittel ist das Trinkwasser. Sauberes Grundwasser ist als wichtige Grundlage für die Trinkwasserversorgung, aber auch für sämtliche Lebensvorgänge in der Umwelt von zentraler Bedeutung und gilt daher als absolutes Schutzgut. Für Pestizide und ihre Abbauprodukte (Metabolite) ist als einheitlicher Grenzwert der EU-Trinkwassergrenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l) für den Einzelstoff oder 0,5 µ/l als Summenwert festgelegt.

Pflanzenschutzmittel dürfen nur dann zugelassen werden, wenn bei sachgerechter Anwendung keine schädlichen Auswirkungen auf das Grundwasser zu erwarten sind. Dennoch werden Überschreitungen des Trinkwassergrenzwertes bei Pestiziden nachgewiesen, z.B. für Diuron oder das nicht zugelassene Atrazin (UBA, 2001).

Oberflächengewässer (Flüsse, Stauseen) werden in bestimmten Regionen Deutschlands zur Trinkwassergewinnung genutzt. Rund 30 Tonnen Pestizide gelangen schätzungsweise pro Jahr in die Oberflächengewässer in Deutschland. Die Abschwemmung von den landwirtschaftlichen Flächen und der Eintrag über Hofabläufe sind dabei die wichtigsten Eintragswege WBA, 2000)….“

Wie muss gutes Trinkwasser beschaffen sein?

Der französische Forscher und Wissenschaftler Prof. Vincent untersuchte über viele Jahre die Gesundheit der Menschen in französischen Großstädten mit über 100.000 Einwohnern in Gebirgsnähe mit denen, die kein Gebirgswasser trinken konnten. Die Langzeitforschung ergab, dass möglichst mineralstoffarmes Gebirgswasser mit natürlichem Sauerstoff und wenig Kohlensäure (stilles Wasser) die besten Ergebnisse für die Gesunderhaltung des Menschen erbrachte.

Prof. Vincent wies innerhalb eines Untersuchungszeitraumes von 12 Jahren (!) eindeutig nach, dass in Gegenden mit hartem, mineral- und schadstoffhaltigem Trinkwasser die Erkrankungs- und Sterberate oft mehr als doppelt so hoch war als in Gegenden mit weichem, mineral- und schadstoffarmem Trinkwasser. Prof. Vincent entwickelte daraufhin eine Messmethode, die Bioelektronik, mit der die Qualität von Trinkwasser beurteilt werden kann.

Der persische Arzt F. Batmanghelidj beschreibt in seinem Buch „Wasser, die gesunde Lösung“ viele Krankheiten, die darauf zurückzuführen sind, dass es dem Organismus an gutem Wasser mangelt. Darunter so weit verbreitete Erkrankungen wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und Magenschleimhautentzündung. Seine gut dokumentierte Therapiemethode besteht ausschließlich aus dem Trinken reinen, mineralarmen Wassers, womit er schon Tausenden von Patienten helfen konnte.

Damit es diese Aufgabe erfüllen kann, muss Wasser freie Kapazitäten haben, sozusagen „leer“ sein. Trinkwasser muss demnach sehr mineralarm sein, wie Umkehr-Osmose-Wasser. Dann wirkt es wie ein Magnet, der alle Abfallstoffe anzieht und festhält. Gesättigte Flüssigkeiten wie Tee, Kaffee, Säfte, Bier, Wein, Cola und Mineralwasser (mineralhaltig) sind dazu nicht in der Lage. Diese Getränke haben zudem den Nachteil, dass sie dem Körper Wasser entziehen. Dadurch kommt es zur Dehydrierung, dem chronischen Wassermangel im Organismus.

Unter anderem aus diesen Gründen macht eine vernünftige Filtertechnik Sinn.
Die Filtertechnik, die diese Schwierigkeiten beheben kann ist eine Umkehrosmoseanlage.

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